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Sept
08
11:00-12:00

Neue Kommunikationsorte in Siemensstadt

Begegnungsinseln Siemensstadt
Adresse Nonnendammallee 94 (Ecke Quellweg
13629 Berlin Berlin
Email Franziska.Kaiser@starke-haende.de
Telefon 030/768 034 92 030 / 54 81 83 42

Der Ethik Kurs der 10. Klasse, der Schule an der Jungfernheide möchte, dass Nachbar*innen sich besser kennenlernen und  miteinander ins Gespräch kommen. Hierfür sollen öffentlich zugänglich Straßen und Plätze mit neuen Bänken ausgestattet werden.Im Stadtteilzentrums Siemensstadt äußerten Nachbar*innen bereits öfter den Wunsch, dass sie sich mehr Orte zum Ausruhen und verweilen wünschen. Gerade für alte Menschen, die aus  gesundheitlichen und/oder Altersgründen nicht mehr lange stehen und laufen können, können Bänke im Kiez ihre Einbindung fördern, da sie sich dort für den Plausch mit Nachbarn, die sie zufällig treffen, auch setzen könnten. Ebenso werden sie durch die Möglichkeit, auf ihren Wegen im Alltag Pausen machen zu
können dazu befähigt ihren Alltag eigenständiger zu gestalten. Aber auch junge Menschen nutzen Bänke um sich mit Freunden zu unterhalten, wenn sie auf Verabredungen warten oder um im Sommer ein Buch zu lesen.

In Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Siemensstadt und der SH Starke Hände gGmbH haben Schüler*innen der Schule an der Jungfernheide diese Plätze, an denen Menschen gerne verweilen, die sie benötigen um Pausen zu machen oder um sich zu unterhalten, im Ethikunterricht ausfindig gemacht. Schüler*innen aus den Arbeitslehre-Kursen der Jahrgänge 7 und 8 mit verschiedensten Herausforderungen überarbeiteten Stück für Stück alle Holzteile der Bank und gestalteten sie, gemeinsam mit einem Ethik-Kurs des 10. Jahrgangs, farblich neu. Hierfür wurde die Bank komplett zerlegt, alle Latten geschliffen, grundiert, farblich gestaltet, versiegelt und wieder zusammen gebaut. Durch die neue Gestaltung erhalten die Bänke einen besonderen Wiedererkennungswert. Schriftzüge sollen die Menschen die sie nutzen Willkommen heißen und mit einander ins Gespräch bringen. Auf der ersten Bank wird „Willkommen“ in verschiedenen Sprachen stehen, da in Spandau Menschen aus verschiedensten Ländern zusammen in einem Kiez leben. Das Projekt wurde somit Jahrgangs- und Fächerübergreifend verwirklicht.
In der Zukunft sollen Fragen wie „Wissen Sie wie es hier vor 30 Jahren war? “, „Wie lange wohnen Sie schon hier?“, „Haben Sie eine Lieblingsbuchhandlung im Kiez?“ , „Was machen Sieam liebsten Freitagabends?“, als Einstiegshilfen in ein Gespräch dienen.

Damit beabsichtigen wir, neben den von Anwohnern gewünschten Bänken zum Ausruhen auch neue Begegnungsorte zu schaffen und Menschen jeden Alters die Möglichkeit zu geben, sich ungezwungen kennenzulernen.

Am 8.September soll die erste von Schüler*innen gestaltete Bank zusammen mit Anwohner*innen aufgestellt und eingeweiht werden.